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Seminarvideos

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Rahel Götz
Zusammenhänge zwischen
pferdegestützten Führungsseminaren und Führungsverhalten. Eine Untersuchung
am praktischen Beispiel. Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades
Diplom-Betriebswirt (FH) an der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und
Gestaltung. Konstanz 2006
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Intention und
Zielformulierung
Die Thematik „Führung"
beschäftigt die Arbeitswelt heute mehr denn je. Jährlich erscheint eine
Vielzahl von Büchern, die den Begriff Führung behandeln und kontrovers
diskutieren. Auch das Angebot von Führungskräfte-, Kommunikations- und
Motivationstrainings ist kaum mehr zu überschauen. Dieser Entwicklung
folgend besteht eine zentrale Aufgabe der Führungsforschung darin, das
ideale Führungsverhalten zu ergründen.
Doch trotz der Vielzahl der
Veröffentlichungen und des großen Interesses, welches der Führungsthematik
entgegengebracht wird, besteht im realen Unternehmensalltag häufig eine
große Diskrepanz zwischen erwünschten und tatsächlich vorhandenen
Interaktionen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, wie eine Studie des
Meinungsforschungsinstituts Gallup belegt. So verspüren 84 Prozent der
Arbeitnehmer in Deutschland keine wirkliche Verpflichtung ihrer Arbeit
gegenüber und nennen unzureichendes Handeln von Führungskräften als
Hauptgrund. Dies macht sich beispielsweise in Fehlzeiten oder sinkendem
Leistungsniveau bemerkbar und führt so zu einem gesamtwirtschaftlichen
Schaden, den Gallup in Deutschland auf rund 250 Milliarden Euro pro Jahr
beziffert.
In zunehmendem Maße erkennen
Unternehmen, dass Mitarbeiterbeschaffung und der adäquate Einsatz von
Mitarbeitern im Unternehmen alleine nicht mehr ausreichen. Vielmehr müssen
Mitarbeiter, ihren individuellen Verhaltensweisen und Fähigkeiten
entsprechend, beurteilt, entwickelt und gefördert werden, um die
unternehmenspolitisch relevanten Ziele zu erreichen. Darüber hinaus steigen
auch die Anforderungen an die Personalführung stetig. Durch die zunehmende
Komplexität und Dynamik der Unternehmensumwelt, die sich unter anderem in
der Internationalisierung von Unternehmen, in veränderten
Kommunikationsformen durch neue Informationstechnologien und in dem
steigenden Bedürfnis der Mitarbeiter nach Selbstbestimmung äußern, werden
Führungskräfte vor besondere Herausforderungen gestellt, die standardisierte
Führungsrezepte kaum mehr zulassen.3 Das im Laufe der letzten Jahre nahezu
unüberschaubar gewordene Angebot von Führungskräfteseminaren deutet auf
einen massiven Bedarf nach Hilfestellung hin. Die Angebote reichen von
klassischen Seminaren in Tagungszentren über Rollenspiele und Gruppenübungen
bis hin zu Outdoortrainings und werden laufend erweitert.
Ein etwas ungewöhnliches
Konzept von Führungskräfteseminaren entwickelte 1996 das Unternehmen G&K
HorseDream GmbH. Das Unternehmen ist eines von über 50 Anbietern in
Deutschland, das pferdegestützte Führungskräftetrainings durchführt. Die
Untersuchung der Auswirkung von Führungskräfteseminaren mit Pferden als
Co-Trainern auf das Führungsverhalten ist Gegenstand dieser Diplomarbeit.
Die Intention der Untersuchung ist es, Zusammenhänge zwischen den im Seminar
durchgeführten Übungen und Führungsverhalten, mit besonderem Blick auf die
Aspekte Führungsstil, Kommunikation und Motivation, aufzuzeigen. Hierbei
sind die herausgegriffenen Aspekte als einzelne Elemente eines komplexen
Führungsverhaltens zu verstehen, die lediglich einen Ausschnitt der
Gesamtsicht relevanter Faktoren abbilden. Des Weiteren soll anhand einer
empirischen Untersuchung der Wirkungsprozess betrachtet und der Frage
nachgegangen werden, inwieweit das Konzept des pferdegestützten
Führungskräftetrainings der G&K HorseDream GmbH Auswirkungen und
Veränderungen des individuellen Führungsverhaltens hervorruft. Ziel ist es,
einen eventuell ausgelösten Bewusstwerdungsprozess der Seminarteilnehmer zu
beleuchten, um hierdurch Zusammenhänge zwischen Führungskräfteseminaren mit
Pferden und Führungsverhalten herauszuarbeiten.
Der Diplomarbeit liegen
folgende Hypothesen zugrunde, die es im Laufe der nachfolgenden
Erläuterungen und Sachverhalte zu verifizieren oder gegebenenfalls zu
falsifizieren gilt:
1. Durch direktes Feedback der
Pferde im Seminar können Verhaltensmechanismen bewusst gemacht werden.
2. Pferdegestützte
Führungskräfteseminare können das betriebliche Führungsverhalten nachhaltig
beeinflussen.
3. Nur wer sich selbst führen
kann, kann auch andere führen.
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I Einleitung |
1 |
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1.
Aufbau und Struktur |
1 |
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2. Intention und
Zielformulierung |
2 |
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3.
Begriffsbestimmung und Abgrenzung |
4 |
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II Theoretischer
Teil |
8 |
1.
Interaktionen zwischen Führungskräften und
Mitarbeitern |
8 |
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1.1 |
Führungsstile |
9 |
|
1.1.1 |
Autoritärer Führungsstil |
11 |
|
1.1.2 |
Kooperativer Führungsstil |
13 |
|
1.1.3 |
Delegativer Führungsstil |
15 |
|
1.2 |
Kommunikation |
16 |
|
1.2.1 |
Funktionsweise der Kommunikation |
16 |
|
1.2.2 |
Arten von Botschaften |
19 |
|
1.2.3 |
Bedeutung der betrieblichen Kommunikation |
20 |
|
1.3 |
Motivation |
25 |
|
1.3.1 |
Grundlegende Begriffe und Erläuterungen |
25 |
|
1.3.2 |
Motivationsmanagement |
29 |
|
1.3.2.1 |
Verhinderung von Demotivation der
Mitarbeiter |
31 |
|
1.3.2.2 |
Anreizgestaltung |
34 |
|
1.3.2.3 |
Personalentwicklungsmaßnahmen |
37 |
|
1.3.2.4 |
Einbindung und Begeisterung der
Mitarbeiter |
39 |
|
2. Mensch-Tier-Interaktionen |
41 |
|
2.1 |
Tiergestütztes Arbeiten |
42 |
|
2.2 |
Mensch-Pferd-Beziehung |
44 |
|
2.3 |
Pferdegestütztes Arbeiten.. |
45 |
III Empirischer Teil
am Beispiel der G&K
HorseDream GmbH |
48 |
|
1. Das
Unternehmen G&K HorseDream GmbH |
48 |
|
1.1 |
Erläuterungen zur Methodik und zum
Konzept des Führungskräfteseminars mit Pferden |
49 |
|
1.2 |
Ziele des Führungskräfteseminars
mit Pferden |
52 |
2.
Zusammenhänge zwischen pferdegestützten
Führungskräfteseminaren und
Führungsverhalten |
54 |
|
2.1 |
Zusammenhänge zwischen
pferdegestützten Übungen und Führungsstilen |
56 |
|
2.2 |
Zusammenhänge zwischen
pferdegestützten Übungen und Kommunikation |
61 |
|
2.3 |
Zusammenhänge zwischen
pferdegestützten Übungen und Motivation |
66 |
3.
Pferdegestützte Führungskräfteseminare aus
Sicht beteiligter
Führungskräfte |
70 |
|
3.1 |
Ziele der vorliegenden
Untersuchung |
70 |
|
3.2 |
Methodik der Untersuchung und
Datenerhebung |
71 |
|
3.3 |
Auswertung der Daten |
72 |
|
3.4 |
Diskussion der Ergebnisse |
95 |
|
4.
Fazit und Ausblick |
98 |
|
Literaturverzeichnis |
101 |
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Anhang A: Seminarübungen |
112 |
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Anhang B: Erklärungsmodell
"Führungspositionen" |
115 |
|
Anhang C: Erklärungsmodell
"Komfortzone" |
116 |
Anhang D: Erklärungsmodell "Pferd
und
Persönlichkeit" |
117 |
|
Anhang E: Fragebogen |
118 |
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